Coaching - Geschichte
"Der Gegner im eigenen Kopf ist viel schlimmer, als der Gegner auf der anderen Seite des Netzes." (Timothy Gallwey)
Der Amerikaner Timothy Gallwey war als Captain für das Harvard Tennis Team tätig. Seine beruflichen und Erfahrungen in der Sportpädagogik sind in dem Buch und Bestseller „The Inner Game of Tennis“ aufgeschrieben. Gallwey weist immer wieder auf die überragende Bedeutung der Psyche für einen Erfolg im Sport oder im Geschäftsleben hin. Sein Zitat "Der Gegner im eigenen Kopf ist viel schlimmer, als der Gegner auf der anderen Seite des Netzes" fasst eine grosse Problematik in der Geschäftswelt, wie im Sport und anderen Bereichen zusammen. Coaching hat das Ziel, Menschen lösungs- und zielorientiertzu begleiten, vorwiegend im beruflichen Umfeld, zur Förderung der Selbstreflexion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und des Verhaltens.
In den 1950er Jahren wurde in verschiedenen Sportarten festgestellt, dass nicht nur die Technik für den Erfolg verantwortlich war, sondern auch die mentale Fitness. Ein Coach soll einem Spieler helfen, Talente zu entdecken und diese für den Erfolg bewusst einzusetzen. In den 70ger Jahren fand das Coaching den Weg in die Vorstandsetagen amerikanischer Unternehmen. Man erkannte, dass Coaching auch für Führungskräfte eine wertvolle Hilfe bietet.
Coaching hat seither seinen Siegeszug fortgesetzt. In den 80ger Jahren war dieser Beruf auch in Deutschland bzw. im deutschsprachigen Raum angekommen.


